Seminar

"Teilhabe"-BASICS zur historisch-politischen Einordnung eines schillernden Begriffs

In diesem Seminar beleuchten wir die historische Entstehung von Teilhabe.

Schwerpunkte

  • Entstehung des Begriffs "Teilhabe"
  • rechtliche Verankerung
  • Entwicklung des Begriffs seit 1938
  • aktuelle Bedeutung und Meilenstein in der Sozialpolitik
  • Auswirkungen für die Bereiche der sozialen Arbeit und Sozialpsychiatrie
  • Wechselwirkung Individuum und gesellschaftliches Umfeld

Beschreibung

Der Begriff der „Teilhabe“ hat in seiner fast 90jährigen Geschichte einen erstaunlichen Wandel durchlebt. Er wurde durch den Staatsrechtler Ernst Forsthoff 1938 in das deutsche Recht eingeführt und begründete die Stellung der Staatsverwaltung als „Leistungsträger“. Nach dem Krieg wurde der Begriff insbesondere durch seinen anti-emanzipatorischen bzw. demokratischen Gehalt heftig kritisiert. Allerdings wandelte sich der Bedeutungsgehalt in den nächsten Jahren und es gerieten emanzipatorisch-partizipative Elemente in den Vordergrund. Insbesondere nach Verabschiedung der Behindertenrechtskonvention durch die Vereinten Nationen (UN-BRK) wurden – zusammen mit dem Begriff der Inklusion – die partizipativen Aspekte betont. Diese bestimmen auch heute wesentlich den Begriff der Teilhabe, der insgesamt eine neue Ausrichtung der Sozialpolitik markiert. Darüber hinaus beeinflusst er wesentlich die neuere Diskussionen in der sozialen Arbeit oder auch Sozialpsychiatrie, indem die Wechselbeziehungen von Individuum und gesellschaftlichen Umfeld betont werden.

Der Workshop zeichnet diese Entwicklung nach, mit dem Ziel, hieraus Konsequenzen für ein nachhaltiges Agieren sowohl auf politischer Ebene als auch im Rahmen neuerer Konzepte sozialer bzw. sozialpsychiatrischer Arbeit zu diskutieren.

 

  • Zielgruppen
  • Fachkräfte
  • Führungskräfte
  • Pflegefachkräfte
  • Nachwuchskräfte
  • Psychologen/ Psychologinnen
  • Sozialwissenschaftler:innen
  • Sozialarbeiter:innen
  • Gesundheitswissenschaftler:innen
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