Zertifikatskurs

Grundlagen der Sozialmedizin

Schwerpunkte

  • Geschichte der Sozialmedizin im deutschsprachigen und internationalen Kontext

  • Entwicklung der Sozialmedizin und Public Health unter Berücksichtigung ethischer Fragestellungen aus der Perspektive der Heilpädagogik

  • Rehabilitationswesen

  • Epidemiologie

  • Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention

  • Gesundheitsförderung von Menschen mit Behinderungen, u.a. Agenda 2030 Gesundheit & Wohlergehen

  • Stress- und Suchterkrankungen bei Menschen mit Beeinträchtigungen

  • Partizipative Gesundheitsförderung im Bereich Bewegung, Sport und Ernährung

Beschreibung

Es handelt sich bei diesem Angebot um ein Modul unseres Studiengangs Heilpädagogik (Bachelor of Arts), welches als Einzelveranstaltung gebucht werden kann.

Ausführliche Informationen zur Teilnahme an Einzelmodulen des Studiengangs, sowie eine Auflistung aller buchbaren Module, finden Sie hier.

Wissen und Verstehen:

Die Teilnehmenden

  • verstehen die Aufgaben der Sozialmedizin im historischen und aktuellen Kontext

  • kennen die erhöhten gesundheitsspezifischen Bedarfe von Menschen mit Behinderung

  • diskutieren gesundheitliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen oder Menschen, die von Behinderung bedroht sind

  • können heilpädagogisches Handeln in sozialmedizinische Kontexte einordnen und den Rehabilitationsbegriff reflektieren

  • verstehen Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention unter besonderer Berücksichtigung von Menschen mit Behinderung

  • erkennen Wechselwirkungen zwischen psychischen, sozialen und ökonomischen Belastungen und Gesundheitsrisiken

  • kennen Selbstfürsorgemaßnahmen professioneller Heilpädagog_innen

  • kennen ausgewählte Forschungsergebnisse zur gesundheitlichen Lage von Menschen mit Behinderung und zum Zusammenhang zwischen Ernährung, Bewegung, (psychischer) Gesundheit

Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:

Die Teilnehmenden

  • reflektieren Lebenskonzepte und Lebenssituationen von Einzelpersonen und Familien

  • erfassen Merkmale von psychosozialem Stress in seinen Auswirkungen auf Lebensführung, Bewegung, Ernährung und Suchterkrankungen

  • können Gesundheitsprobleme im bio-psycho-sozialen Modell abbilden

  • vermitteln gesundheitsförderliches Wissen in heilpädagogischen Handlungsfeldern, in der Zusammenarbeit mit Personensorgeberechtigten, den Familien und im interprofessionellen Team

  • entwickeln partizipativ gesundheitsförderliche Maßnahmen und Projekte

Professionalität / wissenschaftliches Selbstverständnis:

Die Teilnehmenden

  • informieren sich zu gesundheitsförderlichem Verhalten in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Stressmanagement, psychosozial verändertem Verhalten und Sucht, motivieren sowie holen Hilfs- und Beratungsangebot ein

  • sehen soziale Netzwerke als Orte der Gesundheitsförderung

Auf einen Blick

Format
Hybrid: Präsenz und Online
Abschluss
Ohne Prüfungsleistung: Teilnahmebescheinigung; Mit Prüfungsleistung: Zertifikat

Ansprechpartner:in

Kontaktperson

Tage & Uhrzeiten

Derzeit keine Termine.
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