Schwerpunkte
ausgewählte Ursprungsideen und Theoriegeschichte der Heilpädagogik
sozialhistorische Aspekte der Einrichungsgründungen und ihre Relevanz für die heutige Zeit
ethische Grundlegung der Heilpädagogik
Begriffe, Modelle und Theorien von Behinderung, Benachteiligung und institutionalisierte Lebenslagen
Konzepte der Profession und Praxis der Heilpädagogik und Rehabilitation
philosophisch-anthropologische Ansätze der Heilpädagogik
pädagogische und rehabilitative Ansätze der Heilpädagogik
medizinorientierte Ansätze der Heilpädagogik
Begriffsklärung und theoretische Grundlagen von Integration, Inklusion/Exklusion, Partizipation, Intersektionalität, Ressourcenorientierung und Vernetzung
Beschreibung
Es handelt sich bei diesem Angebot um ein Modul unseres Studiengangs Heilpädagogik (Bachelor of Arts), welches als Einzelveranstaltung gebucht werden kann.
Ausführliche Informationen zur Teilnahme an Einzelmodulen des Studiengangs, sowie eine Auflistung aller buchbaren Module, finden Sie hier.
Wissen und Verstehen:
Die Teilnehmenden
kennen die historische Entwicklung der Heilpädagogik
kennen bedeutende heilpädagogische Ideen und Konzepte sowie deren Begründer_innen
vergleichen verschiedene Theorien und Modelle von Behinderung
kennen die Bezugswissenschaften der Heilpädagogik
kennen die zentrale Bedeutung der UN-BRK als Gestaltungskraft
kennen wichtige interdisziplinäre Zugänge zu Heilpädagogik und Rehabilitation (Inklusionsforschung, Teilhabeforschung, Disability Studies) und können Unterschiede zu relevanten Nachbardisziplinen differenzieren
können die Bedeutung intersektionaler Zugänge zur Erschließung des Phänomens Behinderung einschätzen
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Die Teilnehmenden
erkennen die historische Entwicklung und beurteilen die Relevanz historischer Ansätze für die Heilpädagogik der Gegenwart
verstehen eigenes professionelles Handeln im zeitgeschichtlichen Kontext und vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Transformationsprozesse und wirken Ausgrenzungsprozessen entgegen
begründen heilpädagogisches Handeln theoretisch und ethisch fundiert
reflektieren vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention die Bedeutung von Selbstbestimmung, Partizipation und Inklusion, das Leitbild einer inklusiven Gesellschaft und Schritte dahin zu den verschiedenen gesellschaftlichen Feldern sowie ihre eigenen heilpädagogischen Erfahrungen
erkennen die praktischen Implikationen von Theorien, reflektieren kritisch, kommunizieren und wenden in konkreten Arbeitsfeldern der Heilpädagogik an
können erste Einschätzungen zu Lebenslagen und Beeinträchtigungen auf Grundlage des bio-psycho-sozialen Modells treffen
Professionalität / wissenschaftliches Selbstverständnis:
Die Teilnehmenden
entwickeln ein wissenschaftstheoretisches Verständnis der komplexen Aufgaben der Profession
Auf einen Blick
Format
Hybrid: Präsenz und OnlineAbschluss
Ohne Prüfungsleistung: Teilnahmebescheinigung; Mit Prüfungsleistung: ZertifikatAnsprechpartner:in
- Stefanie Gallander
- Bildungsreferentin
- gallander@akademie.org
Tage & Uhrzeiten
Derzeit keine Termine.
Diese Veranstaltung als Inhouse für Ihre Organisation buchen? Sprechen Sie uns an oder senden Sie uns eine Anfrage.