Maga­zin

Unse­re High­lights 2025

Dezem­ber 2025

Unsere Highlights 2025


Was bleibt von einem Jahr? Zah­len, Ter­mi­ne, Abschlüs­se? Oder sind es die Momen­te, in denen sich Hal­tung schärft, Per­spek­ti­ven öff­nen und Men­schen spü­ren: Mei­ne Arbeit macht einen Unter­schied.

2025 war für die Pari­tä­ti­sche Aka­de­mie Ber­lin genau so ein Jahr.

Fach­ta­gung zu Autis­mus, ADHS und Neu­ro­di­ver­si­tät

Ein beson­de­rer Höhe­punkt war die Fach­ta­gung zu Autis­mus, ADHS und Neu­ro­di­ver­si­tät im Sep­tem­ber.

Das Ver­ständ­nis neu­ro­di­ver­gen­ter Men­schen stand hier im Mit­tel­punkt. Fach­lich, pra­xis­nah und mit gro­ßer Offen­heit wur­de dis­ku­tiert, wie Klient:innen jeden Alters in der Ein­glie­de­rungs­hil­fe und Sozia­len Arbeit res­sour­cen­ori­en­tiert beglei­tet wer­den kön­nen.

Die Reso­nanz zeig­te: Der Bedarf an Wei­ter­bil­dung zu Neu­ro­di­ver­si­tät ist groß. Genau hier setzt die Pari­tä­ti­sche Aka­de­mie mit ihren Ange­bo­ten in der Wei­ter­bil­dung in Ber­lin an.

Studienabschluss neben dem Beruf – 75 Gründe stolz zu sein

Beruf, Fami­lie, Stu­di­um – und das alles gleich­zei­tig? 2025 haben 75 Absolvent:innen gezeigt, dass es mög­lich ist.

Wir gra­tu­lie­ren 45 Mas­ter- und 30 Bachelor-Absolvent:innen, die mit Aus­dau­er, Lei­den­schaft und fach­li­chem Anspruch ihren Abschluss erreicht haben.

Sie alle haben Wil­len gezeigt, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und Struk­tu­ren aktiv mit­zu­ge­stal­ten. Was die Aka­de­mie ihnen dafür bereit­stellt: zeit­li­che Fle­xi­bi­li­tät, Online-Modu­le und kom­pak­te Prä­senz­pha­sen in Ber­lin, damit sich aka­de­mi­sche Wei­ter­bil­dung und Berufs­all­tag rea­lis­tisch ver­ein­ba­ren las­sen.

Die­se Abschlüs­se ste­hen nicht nur für per­sön­li­che Erfol­ge, son­dern für eine pro­fes­sio­nell gestärk­te Sozia­le Arbeit, die den wach­sen­den gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen gewach­sen ist.

Weiterkommen durch Zertifikatskurse!

Auch jen­seits eines Stu­di­ums war 2025 ein star­kes Jahr: Über 300 Teil­neh­men­de haben erfolg­reich einen unse­rer Zer­ti­fi­kats­kur­se abge­schlos­sen.

Ob Betriebs­wirt­schaft in sozi­al­wirt­schaft­li­chen Dienst­leistungs­unter­nehmen, Qua­li­fi­zie­rung für (ange­hen­de) Geschäftsführer:innen in der Sozi­al­wirt­schaft, Ehren­amts­ma­nage­ment oder die Wei­ter­bil­dung zur Facherzieher:in für Teil­ha­be und Inklu­si­on. Die Nach­fra­ge zeigt, wie viel­fäl­tig die Ent­wick­lungs­we­ge in der Sozia­len Arbeit sind.

Unse­re Zer­ti­fi­kats­kur­se ermög­li­chen eine geziel­te, pra­xis­na­he Wei­ter­bil­dung, die unmit­tel­bar im Berufs­all­tag wirk­sam wird. Hier geht es zu den Zer­ti­fi­kats­kur­sen 2026.

„Zu(sammen)kunft“ der freien Wohlfahrtspflege“: ein Netzwerktreffen, das Hoffnung macht

Unser Netz­werktref­fen mit dem Mot­to „Zusam­men in die Zukunft“ sorg­te für span­nen­de Impul­se, wert­vol­len Aus­tausch und neue Erkennt­nis­se. Ange­sichts der Unsi­cher­hei­ten, die die Zukunft der frei­en Wohl­fahrts­pfle­ge prä­gen, sind unse­re Netz­werktref­fen im Sin­ne von Begeg­nungs­räu­men wich­ti­ger denn je.

Im Mit­tel­punkt stan­den zukunfts­wei­sen­de The­men wie KI, Kli­ma­wan­del und Wei­ter­bil­dung. Eine zen­tra­le Erkennt­nis: Eine schnel­le Welt braucht kei­ne schnel­len Lösun­gen. Im Gegen­teil, viel­mehr geht es dar­um, Bezie­hungs­fä­hig­keit und Refle­xi­ons­fä­hig­keit wie­der zu erler­nen, sich Zeit zu neh­men, um Kom­pro­mis­se aus­zu­han­deln und sich auf­ein­an­der ein­zu­las­sen. Denn kom­ple­xe Sys­te­me las­sen sich nur durch Ver­trau­en steu­ern. Etwa durch das Eta­blie­ren von Real­uto­pien, indem wir Din­ge gemein­sam den­ken und aus­pro­bie­ren.

Erkennt­nis­se, die sich mit den Ein­drü­cken der Teil­neh­men­den decken:


„Ich bin her­ge­kom­men, um Ver­än­de­run­gen pro­ak­tiv zu gestal­ten und nicht immer nur reak­tiv. Im KI-Work­shop habe ich gelernt, wie man mit KI auf nied­rig­schwel­li­ge Wei­se Auto­ma­ti­sie­run­gen eta­blie­ren kann. Das hat­te ich gar nicht auf dem Schirm. Wenn man sich Zeit nimmt, Struk­tu­ren zu defi­nie­ren, kann das rich­tig gut wer­den.“

(Vanes­sa Schwartz, Stellv. Geschäfts­füh­rung Stadt­teil­zen­trum Ste­glitz)

Man­che Din­ge gesche­hen in einer Grö­ßen­ord­nung, die wir als mit­tel­gro­ßer Trä­ger gar nicht so umset­zen kön­nen. Aber das noch ein­mal inno­va­tiv, anders zu den­ken und in den Aus­tausch zu kom­men – ich den­ke, das ist sehr wich­tig und hilf­reich.“

(Lei­tung Arbeits­kreis Nach­hal­tig­keit bei Lebens­wel­ten e. V.)

„Ich war nicht mehr nur im Hier und Jetzt, son­dern mal wie­der poli­tisch unter­wegs, was sehr gut getan hat – mal wie­der die Scheu­klap­pen weit auf­zu­ma­chen.“

(Bet­ti­na Göbetz, Lebens­hil­fe Ber­lin)

Das Feed­back zeigt uns, auch in Zukunft ver­stärkt Refle­xi­ons­räu­me zu eröff­nen und zum gemein­sa­men Aus­tausch ein­zu­la­den. Mit unse­rem News­let­ter blei­ben Sie auf dem Lau­fen­den.

Wir dan­ken allen Teil­neh­men­den, Dozie­ren­den und Partner:innen, die die­ses Jahr mög­lich gemacht haben: Wir freu­en uns auf alles, was kommt!


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Redak­ti­on: Dr. Caro­lin Alex­an­der, Julia Mann & Lucas Frye (Pari­tä­ti­sche Aka­de­mie Ber­lin)

Fotos: Julia Mann und Lucas Frye