Seminar

Nähe und Distanz – Professionelles Arbeiten zwischen Beziehungshandeln und Abgrenzung

In diesem Seminar erfahren Sie, wie sie Nähe und Distanz in der pädagogischen Arbeit gut ausbalancieren und machtsensibel gestalten können. Es gibt Zeit zum kollegialen Austausch sowie die Möglichkeit eigene Fragen und Themen einzubringen.

Schwerpunkte

  • Auseinandersetzung mit Fragen von Nähe und Distanz in der pädagogischen Arbeit

  • Pädagogisch Handeln zwischen Machtungleichgewicht und Ohnmachtserleben

  • Professionell bleiben trotz manchmal schwieriger Bedingungen

Beschreibung

Fragen zur Gestaltung von Nähe und Distanz sind pädagogische Klassiker, erscheinen aber im Rahmen der Entwicklung Institutioneller Schutzkonzepte zur Prävention von (sexualisierter) Gewalt und Machtmissbrauch noch einmal in einem neuen Licht.

Gelebter Kinder- und Betreutenschutz braucht eine Haltung und Kultur von Organisationen, die Wertschätzung, Respekt und Achtsamkeit fördert. Fachkräfte in sozialen Einrichtungen betreuen häufig vulnerable Gruppen, z.B. Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen, unsicherem Aufenthaltsstatus oder belastenden Erfahrungen. Dies verlangt eine besonders sensible und professionelle Gestaltung von Beziehungen.

Das Seminar vermittelt, wie Fachkräfte Macht und Ohnmacht in der Beziehungsgestaltung reflektieren und professionell damit umgehen können. Inhalte sind der Umgang mit Nähe und Distanz, das machtsensible Einbringen der eigenen Rolle sowie die praktische Umsetzung von Schutzkonzepten im Arbeitsalltag.

Auf einen Blick

Format
Präsenz
Abschluss
Teilnahmebescheinigung
Dauer
1 Tag

Anmeldung

Seminar: Nähe und Distanz – Professionelles Arbeiten zwischen Beziehungshandeln und Abgrenzung

  • 22. Februar 2027, 10:00 – 17:00 Uhr
  • Paritätische Akademie Berlin
  • 215,00 € für Mitglieder des Paritätischen Berlin, 319,00 € für Mitglieder, sonst 389,00 €
  • Anmeldeschluss: 25.01.2027 Auch nach dem Anmeldeschluss sind Buchungen möglich, solange der Anmeldebutton noch freigegeben ist.

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Tage & Uhrzeiten

  • 22. Februar 2027, 10:00 – 17:00 Uhr

Ansprechpartner:in

Dozierende

Helge Jannink

ist Diplom-Psychologe und Sexualpädagoge.Er war langjähriger Dozent des Instituts für Sexualpädagogik (isp) und arbeitet freiberuflich für verschiedene Träger mit dem Schwerpunkt sexueller und geschlechtlicher Bildung für diverse Zielgruppen und begleitet Institutionen bei der Entwicklung von sexualpädagogischen sowie Schutzkonzepten.Er ist darüber hinaus als Supervisor, Psychologischer Psychotherapeut mit Schwerpunkt Gruppenpsychotherapie tätig und hat die Zusatzqualifikation Großgruppenleiter.

Dr'in Christina Witz

ist Diplom-Psychologin und Sexualpädagogin (gsp) sowie systemisch orientierte Kinderschutzfachkraft (PPSB). Sie war langjähriger Dozentin des Instituts für Sexualpädagogik (isp) und arbeitet freiberuflich zu den Themen Sexualität, Geschlecht, Macht und Gewalt. Sie bietet Fortbildungen für verschiedene Träger und begleitet Institutionen bei der Entwicklung von sexualpädagogischen sowie Schutzkonzepten. Zudem hat sie zum Thema sexuelle Gewalt mittels digitaler Medien an der Europa-Universität Flensburg promoviert.